Montag, 11. September 2006

wie das "a" die weltherrschaft an sich reißt


Die wenigsten wollen sie gesehen haben, die meisten (mich eingeschlossen) schalten bei ihrem Anblick allerschnellstens um, und dennoch haben sie einen erschreckend großen Erfolg in der heutigen Fernsehlandschaft: die Telenovelas. Seit geraumer Zeit flackert dieses Format über die deutschen Mattscheiben und zieht dabei vor allen Dingen Zuschauerinnen der Altersgruppen 12-17 und 49-∞ an. Auch wenn sie auf unterschiedlichen Sendern laufen, so haben sie doch alle mindestens eine Gemeinsamkeit: das finale "a" im Namen der (meist vom Schicksal bis zur totalen Erniedrigung gebeutelten) Protagonistin. Jeden Tag erfreuen uns Lisa, Lotta, Laura, Tessa, Bianca, Julia, Melitta und Camelia mit ihren unheimlich realistischen Alltagsgeschichten. Doch warum muss es eigentlich immer ein "a" am Namensende sein? Warum kann nicht Kunigunde ihre große Liebe an die Mutter ihrer Schwester der besten Freundin verlieren? Und warum kann sich nicht Gertrud von einem üblen Gesichtshandicap zu einem wunderschönen Baywatchbunny verwandeln? Ich weiß es nicht, und ich fordere hiermit alle Drehbuchautoren und Fernsehsender in diesem unserem Lande auf: Gebt den Hedwigs, Mathilden, Traudls und Gesches dieser Welt eine Chance!

Sonntag, 10. September 2006

radrennen um die altstadt


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Meine neue Kamera hat Serienbildfunktion. Dazu 6 Megapixel, 16:9 Breitbild und 9-point AiAF.

Donnerstag, 07. September 2006

auerhühner


Auerhühner lieben stille, zusammenhängende, naturnahe Nadel- und Mischwälder auf trockenen bis feuchten Böden. Geschlossene Waldbestände und reiner Laubwald werden gemieden. Brut- und Aufzuchtsplätze, Sommer- und Wintereinstände und die Balzplätze müssen unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen genügen und wegen der Standorttreue der Art nahe beieinander liegen, Auch die Möglichkeit zu Staub- und Sandbädern muss gegeben sein, Tränken und Ameisenvorkommen dürfen nicht fehlen. Für die Ernährung des Auerhuhns ist die Heidelbeere besonders bedeutsam.

Der Verdauungstrakt der Raufußhühner ist besonders angepasst an die ballastreiche Nahrung aus Blättern, Zweigen, Nadeln und eben Heidelbeeren. Mit dem scharfen Hornschnabel kann das Auerhuhn diese Nahrung abschneiden. Auerhühner verschlucken wie auch andere Hühner Magensteine, die im Magen zurückgehalten werden und sich allmählich abnutzen. Normalerweise sind das Kieselsteine, die sich nicht in Magensäure auflösen. Im Winter fressen Auerhühner statt der dann nur schwer erreichbaren Kieselsteine auch harte Holzteile oder Kerne. Gern auch mumifizierte Heidelbeeren.

Mittwoch, 06. September 2006

danke sagen die zweite


Nachdem ich jetzt schon über mehrere Tage hinweg wunderbare Musik gehört habe, muss ich mich endlich einmal bedanken: bei Dominique, für die FM4 Sound Collection und die Dom de Teurre Mixe. Bei Maik für La Musique de Paris Dernière.

Dienstag, 05. September 2006

hochlichter


Nach dem IFA Besuch neu auf meiner Wunschliste:

MOBIX+DevilRay und red maloo laptop sleeve.

Ach ja, Bernhard Brink feierte sein 33. Bühnenjubiläum. Live im Sommergarten. Da war sie wieder, die grosse Unterhaltung.

Schade, dass ich nichts davon mitbekommen habe, aber ich war ja zum Arbeiten da.

Montag, 04. September 2006

verkehrsfähigkeit


Nun auch mit dem offiziellen Fresenius-Prüfsiegel beglaubigt: ich hasse Montage. An einem Montagmorgen ist immer irgendwas nicht ganz so, wie es sein soll. Geldautomaten verschwinden plötzlich, unter anderem. Montage sind schlimmer als andere Tage. Es ist schon schlimm genug, überhaupt an einem Montag arbeiten zu müssen. Elf Stunden zu arbeiten, nur damit man seine geistige Gesundheit auch über den folgenden Tag retten kann, bedeutet Salz in offene Wunden zu reiben.

Sonntag, 03. September 2006

fáilte


Da war ich also, in Irland.

0731

In Irland ist fast alles grün.

0696

Es war arg kalt, die Iren tummelten sich trotzdem im Meer. Der Hund hatte wohl nicht ganz denselben Alkoholpegel wie der junge Mann weiter hinten im Bild.

0789

Ich hatte das pinkeste Schlafzimmer der Welt.

Ich bin im Gegensatz zu anderen Leuten immer auf der linken Seite gefahren.

Ich habe im selben Hotel übernachtet wie Che Guevara.

Ich hatte Blutwurst und gebackene Bohnen zum Frühstück.

Ich hatte einen netten Abend im Pub, mit irischer Livemusik.

Und ich mußte arbeiten. Aber davon will ja niemand wirklich etwas lesen, oder?

die Rhön

Mittelgebirge in der Randlage zwischen Hessen, Thüringen und Bayern. Ihre Bewohner sind einerseits Bauern und Pendler, andererseits Rhönschafe und (kurz vor dem Aussterben) Auerwild.

was war

rückbezüglich
2006. Das Jahr in Kurzantworten. Zugenommen oder abgenommen? Endergebnis:.. .
schmittskatze - 11. Jun, 00:50
wirres
Da hab ich lange gedacht, mich erwischt es nicht....
schmittskatze - 8. Dez, 10:06
Ich bin froh, dass ich...
Ich bin froh, dass ich den Pisa-Test für Schüler schon...
TheDarkListener - 25. Nov, 11:45
Hey, es war letztes Wochenende...
Hey, es war letztes Wochenende in diesem goldenen Herbst...
schmittskatze - 23. Nov, 16:40
Rückfrage
Stehen Sie, Frl. Schmitt, angesichts vollständiger...
Wortwart - 23. Nov, 11:10
abendunterhaltung
Frau M: Welchen Film guckt ihr? Frau S: Magnolien...
schmittskatze - 16. Nov, 13:39
Nein, ganz und gar nicht....
Nein, ganz und gar nicht. Gut, ich habe den Versuch...
schmittskatze - 15. Nov, 16:56

auf dem nachttisch


Lisa Randall
Warped Passages


Wolfgang Kohlhaase
Sommer vorm Balkon

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