Früher war das Auerhuhn eine bei uns häufige Vogelart. So gab es nach alten Berichten im Nürnberger Reichswald oft Beschwerden von Spaziergängern und Biergartenbesuchern, die von balzenden Auerhähnen belästigt wurden.
schmittskatze - 30. Apr, 13:53
Was machen all die Frauen eigentlich während der Fußball-WM, wenn die Männer nur Augen für das runde Leder haben? Sie lassen sich in der Schweiz auf der Alm von schönen Männern mit sprechenden Händen verwöhnen. Das schlägt zumindest die Schweiz-Touristik in ihrem neuen
Werbespot vor. Mädels, unbedingt anschauen, die Männer sind wirklich sehenswert.
schmittskatze - 27. Apr, 19:46
Meistens sprechen alte Leute über langweilige Dinge. Sie verkünden zum Beispiel, wie groß ihre Nierensteine sind, oder können endlos über die fünftägige Wettervorhersage reden, oder sogar die Vorzüge von Marken- im Gegensatz zu Discounterinkontinenzwindeln diskutieren.
Die Geschichten meiner Großmutter sind da anders.
Letzten Sonntag, beim Mittagessen anlässlich der Taufe meines neuen Neffen, während sie sich mit ihren Stäbchen gerade eine weitere Nem Ninh Hoag von der Vorspeisenplatte fischte, erzählte sie mir, dass ihre Vogelspinne, das Honigblümle, gestorben sei.
"Sie wurde immer lethargischer, und ich wusste nicht warum. Neulich lag sie dann zu einem Haarbällchen zusammengerollt im Terrarium, tot." Sie seufzte.
"Also rief ich in der Zoohandlung an, um herauszufinden, woran es ihr gefehlt haben könnte. Ich sagte ihnen, dass ich das Terrarium immer schön mit Wasser einnebelte, und dass ich jeden Tag drei oder vier Grashüpfer reinsetzte, damit das Honigblümle genug Nahrung in Reichweite hat und nicht hungert. Ich wollte nicht, dass sie sich um die nächste Mahlzeit sorgen musste." Sie tunkte ihre Rolle in Chilisoße und erzählte weiter.
"Aber der Mann von der Zoohandlung sagte, das wäre zwar gut gemeint, aber vollkommen falsch gewesen. Man soll nur ein oder zwei Heuschrecken pro Tag füttern, mehr als das würden zuviel Hektik verbreiten, weil mindestens eine immer auf der Flucht vor dem Feind in nächster Nähe ist, und das hätte das Honigblümle ganz schön gestresst.“
Meine Mutter grinste. Sie wandte sich zu mir und sagte, "Im Grunde hat sie das Honigblümle mit einem Nervenzusammenbruch erledigt. Die ständig rumhüpfenden Heuschrecken haben das arme Tier so kirre gemacht, dass sie sich einfach zusammenrollte und starb."
Der Patenonkel meines Neffen und seine angetraute Ehefrau, beides langjährige Freunde meines Bruders, die neben uns saßen, folgten dem Gespräch mit immer größer werdenden Augen.
"Ich hatte nicht vor, sie umzubringen." sagte meine Großmutter. "Ich wusste es nicht besser. Ich glaube, wir werden ein neues Honigblümle finden müssen." Sie zuckte mit den Achseln.
Ich plinkerte ein paar Mal mit den Augen, als sie die Geschichte beendet hatte, unsicher, was ich dazu sagen sollte. Dann fing ich an zu lachen.
Meine Großmutter auch.
Dafür lieb ich sie.
schmittskatze - 25. Apr, 11:11
Und plötzlich hatte ich einen Zebrastreifen vorm Haus.

schmittskatze - 22. Apr, 11:59
In den ersten Tagen sollten Sie sich vor allem darauf konzentrieren, Ihre neuen Mitleser kennen zulernen und sich Verbündete zu schaffen. Stimmen Sie Ihr Team von Kontributoren auf den gewünschten Ton und Stil Ihres Auftritts ein. Erkunden Sie Ihr Umfeld, kommunizieren Sie durch Handeln und finden Sie die richtige Nähe zu Ihren Vordenkern. Hinterlassen Sie wohldurchdachte Kommentare, die auf Ihre Seite verweisen. Machen Sie neugierig.
Zur Kontrolle beantworten Sie bitte die Fragen unserer Checkliste.
1. Haben Sie sich bereits Gedanken über Ihre ersten Beiträge gemacht?
o Ja, ich werde ein paar symbolische Texte veröffentlichen, um deutlich zu machen, was mir wichtig ist und welches meine Ziele sind.
o Ja, ich werde zeigen, dass alles wie gewohnt weitergeht und niemand etwas zu befürchten hat.
2. Können Sie in einem Satz die Unterschiede zwischen Ihrem eigenen Schreibstil und dem Ihrer Vorbilder/Mitbewerber zusammenfassen?
o Ja. (Dann tun Sie das bitte!)
o Nein.
3. Haben Sie mit allen Teammitgliedern ein wenigstens einstündiges Gespräch unter vier Augen geführt?
o Ja.
o Nein.
4. Hat sich Ihre ursprüngliche Einschätzung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Teams bestätigt, und wissen Sie, wie das Team auch in Zukunft besser als "vergleichbare" Teams sein kann oder wie es besser werden könnte?
o Ja.
o Nein.
5. Haben Sie sich in den vergangenen Tagen mindestens zwei Stunden lang mit Ihrer Muse unterhalten?
o Ja.
o Noch nicht. Ich hatte es zwar vor, konnte sie dann aber nicht erreichen.
6. Wo haben Sie den Großteil der vergangenen Tage verbracht?
o Mit meinen Kontributoren, um sie und ihre Einsatzmöglichkeiten kennen zu lernen.
o In meinem Büro, um zu erkennen, wie erfolgreiches Bloggen funktioniert und mir einen Plan zurechtzulegen.
o Mit Bloggern.
o Irgendwo anders.
schmittskatze - 21. Apr, 20:41