auerhühner
Auerhühner lieben stille, zusammenhängende, naturnahe Nadel- und Mischwälder auf trockenen bis feuchten Böden. Geschlossene Waldbestände und reiner Laubwald werden gemieden. Brut- und Aufzuchtsplätze, Sommer- und Wintereinstände und die Balzplätze müssen unterschiedlichen ökologischen Ansprüchen genügen und wegen der Standorttreue der Art nahe beieinander liegen, Auch die Möglichkeit zu Staub- und Sandbädern muss gegeben sein, Tränken und Ameisenvorkommen dürfen nicht fehlen. Für die Ernährung des Auerhuhns ist die Heidelbeere besonders bedeutsam.
Der Verdauungstrakt der Raufußhühner ist besonders angepasst an die ballastreiche Nahrung aus Blättern, Zweigen, Nadeln und eben Heidelbeeren. Mit dem scharfen Hornschnabel kann das Auerhuhn diese Nahrung abschneiden. Auerhühner verschlucken wie auch andere Hühner Magensteine, die im Magen zurückgehalten werden und sich allmählich abnutzen. Normalerweise sind das Kieselsteine, die sich nicht in Magensäure auflösen. Im Winter fressen Auerhühner statt der dann nur schwer erreichbaren Kieselsteine auch harte Holzteile oder Kerne. Gern auch mumifizierte Heidelbeeren.
schmittskatze - 7. Sep, 22:50
paraflyer - 8. Sep, 08:17
Puuuh, danke. Nun weiß ich endlich, wie ich meine kleine Auerhuhn-Gruppe hier daheim zu halten habe. *hihi*
schmittskatze - 8. Sep, 12:29
Gern geschehen. Hier in der Rhön und umzu sind diese possierlichen Tierchen sehr beliebt, und ich gebe gern mein Wissen weiter. Das empfindliche Federvieh soll ja nicht durch unsachgemäße Behandlung an Lebensqualität verlieren.
Wortwart - 8. Sep, 11:11
Ich halte es im Frühherbstspätsommer eher mit Hexenröhrlingen.
Flockenstieligen.
Flockenstieligen.